Hochwertiges, massives Buche Schneidebrett in handwerklicher Top Qualität.
Aus eigener Herstellung im Schreinerbetrieb.
mögliche Größen :
- 35 x 25 x 6 cm ( Länge x Breite x Höhe )
Material :
- Massivholz Esche Stirnholz
im Kaufpreis ebenso enthalten :
- ein Gutschein für einen einmaligen Service : Schicken Sie uns das hier erworbene Brett, wir hobeln und schleifen die Arbeitsfläche plan bis die Schneidrillen verschwunden sind. Anschließend wird die Holzoberfläche mit Naturöl behandelt. Die Kosten für die Rücksendung übernehmen wir. ( bis zu 12 Monate Laufzeit nach Erwerb des hier aufgeführten Küchenbrettes oder Block )
…damit kochen Freude macht.
Schneidebretter und Hackblöcke fertigen wir in hochwertiger Qualität aus naturbelassenem Massivholz.
Zur Anwendung kommen einheimische Buche, Esche oder europäischer Ahorn sowie amerikanische Kirsche (Black Chery), kanadischer Ahorn (Hard Maple) oder Amazakoue (Nußbaum ähnlich).
Dies sind Harthölzer, die wegen ihrer hohen Dichte Anwendung finden und somit vom scharfen Messer nicht so schnell zerschnitten werden und wiederum doch weich genug, das die scharfe Klinge des Schneidemessers geschont wird.
Sehr gute Verwendung finden Schneidebretter oder Hackblöcke die in Stirnholz hergestellt werden. Das Messer dringt beim schneiden in Stirnrichtung des Holzes ein und zerschneidet die Holzfaser nicht in Längsrichtung.
Die Schneidebretter und Hackblöcke werden in verschiedenen Längen, Breiten und Dicken hergestellt. Auch spezielle Kundenwünsche sind kein Problem. Kein Brett gleicht dem anderen, jedes ein Unikat.
Bitte unbedingt beachten:
Nach dem ölen muss der Überschuss komplett abgewischt werden da es sonst zu Trocknungsproblemen kommen kann. Selbstentzündungsgefahr! Der Tipp: Lieber mehrmals als einmal zu dick.
Mit Ölen getränkten Lappen, Schwämme ect.. fachgerecht entsorgen. Z.B. draußen ausgebreitet zum trocknen aufhängen und anschließend in den Hausmüll geben da sonst auch Selbstentzündungsgefahr besteht.
Holz hygienischer als Kunststoff ?
Das gute alte Holzbrett in der Küche ist rehabilitiert: Forscher wiesen jetzt die antibakterielle Wirkung von Holz nach. Kunststoff-Schneidebretter sind demnach keinesfalls hygienischer.Was früher zum Alltagswissen gehörte, haben Forscher jetzt bestätigt: Bakterien wachsen auf Holz nur spärlich. Wer sein Frühstücksbrot auf einem Holzbrett schmiert bzw. sein Gemüse darauf hackt, ist also gut beraten.
Während unsere Altvorderen Küchenutensilien aus Holz bevorzugten, sind heutzutage Holzunterlagen in Küche oder Metzgerei schon fast verdrängt vom Kunststoffbrett oder -schneidklotz. Kunststoff gilt als hygienischer als Holz, weil leichter zu reinigen. Ein Irrglaube: In einer vergleichenden Untersuchung hat sich jetzt herausgestellt, dass Bakterien auf Holz nicht lange überleben. Dabei verfügen verschiedene Holzarten über unterschiedlich starke antibakterielle Eigenschaften.
Kolibakterien gehemmt
Biologen und Verfahrenstechniker der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) haben jetzt ein Forschungsprojekt abgeschlossen, in dessen Rahmen Holzpaletten untersucht wurden. Die "phytosanitäre Studie" verglich die bakterielle Besiedlung von Kunststoffpaletten mit denen von Holzpaletten im praktischen Einsatz bei 14 lebensmittelverarbeitenden Betrieben (Fleisch- und Gemüseverarbeitung, Milchwirtschaft, Backwarenherstellung). In Vorarbeiten hatte sich bereits herausgestellt, dass insbesondere Kiefernholz über erstaunliche Selbstreinigungskräfte verfügt: Verschiedene Holzarten sowie Glas, Stahl und Polyethylenoberflächen wurden mit Bakterienkulturen (E. coli) beimpft und die zeitabhängigen Überlebensraten gemessen. Zur Überraschung der Wissenschaftler fanden sich auf Kiefernholz bereits nach zwei Stunden kaum mehr überlebende Bakterien. Auch in tieferliegenden Holzschichten überlebten die Mikroorganismen nicht lange. Auf Glas, Stahl und Kunststoff tummelten sich die Mikro-Tierchen dagegen wesentlich länger.
Verordnungen überholungsbedürftig
Die Ergebnisse der Vorarbeiten bestätigte der anschließende Großversuch in der Praxis. Dabei kamen Kiefernholz-Paletten zum Einsatz, deren antibakterielle Wirkung durch ein spezielles Trocknungsverfahren noch gesteigert wurde. Ein halbes Jahr waren diese Paletten und handelsübliche Holzpaletten (aus unterschiedlichen Hölzern und Spanholz) sowie Kunststoffpaletten in den Betrieben im Einsatz. Sie wurden regelmäßig auf ihren hygienischen Zustand überprüft. Über die gesamte Versuchszeit erwies sich der bakterielle Bewuchs auf den Kiefernholzpaletten als um die Hälfte geringer als der der Vergleichspaletten. Verfahrenstechniker Helmut Steinkamp vom DIL: "Damit ist die weit verbreitete Annahme widerlegt, dass Holz schlechte hygienische Eigenschaften aufweist - Grundlage übrigens für diverse Verordnungen und Richtlinien, die den Einsatz von Holz in direktem Kontakt zu Lebensmitteln einschränken." So gilt für alle fleischverarbeitenden Betriebe, dass im "innerbetrieblichen Verkehr" vorwiegend Paletten aus Kunststoff eingesetzt werden müssen. Solche Verordnungen sind nun wohl überholungsbedürftig.
Selbstreinigende Küchenbrettchen
Wie sieht es nun aus mit Schneidebrettchen im Küchen-Einsatz? Die Biotechnologin Annett Schönwälder vom BBA: "Viele Menschen glauben, dass Holz unhygienisch ist, weil es sich nicht so leicht abwaschen lässt wie Kunststoff oder Glas. Natürlich bleibt Hygiene letztlich immer eine Sache der Handhabung. Nach unseren Erkenntnissen ist es jedoch eindeutig, dass Holzoberflächen keine hygienischen Nachteile haben, im Gegenteil: Insbesondere Kiefernholz verfügt sozusagen über selbstreinigende Kräfte." Frau Schönwälder rät zu Küchenbrettern und -löffeln aus Kiefernholz. Auch Lärchen- und Eichenholz wirkten antibakteriell, bei Ahorn, Pappel und Buche sei der Effekt geringer. Dabei darf die Oberfläche allerdings nicht behandelt sein, auch nicht mit Öl.
Als Bakterienstopper wirken im Holz höchstwahrscheinlich Gerbstoffe (Tannine), die die DNA der Bakterien bindet und abtötet. Wie genau dies vor sich geht und welche Gruppe von Holz-Inhaltsstoffen dabei miteinander "arbeitet", ist den Wissenschaftlern noch unklar. Fest steht, dass sich die antibakteriellen Inhaltsstoffe auch nach langen Jahren nicht "abnutzen".
Quelle : SZ ( Süddeutsche Zeitung, Autor s.ke )
Reinigung:
Reinigen unter fließendem Wasser und unter Zuhilfenahme einer Bürste, mit der die Poren und Schneidrille ausgebürstet werden.
Auf keinem Fall das Brett im Wasser liegen lassen oder in der Spülmaschine reinigen.
Das Brett mit einem Tuch gut abtrocknen und die Restfeuchte frei stehend an der Luft trocknen lassen. Ein verwinden des Brettes wird so weitgehend vermieden.
Pflege:
Mit einem speziellen Naturöl sollte das Brett turnusmäßig eingerieben werden, damit es vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist.
Das Öl wird flächig mit einem Tuch eingerieben bis eine optisch trockene Fläche sichtbar bleibt.
Hier gilt der Grundsatz: Nicht zu viel, dafür öfter.